UNSERE PROJEKTE

Projekt der neuen Zuflucht für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen Jeden Tag wenden sich immer mehr einsame ältere Menschen an die christliche Mission „Neues Leben“. Aufgrund des Krieges, des Verlustes von Angehörigen oder schwieriger Lebensumstände sind sie auf der Straße geblieben. Unsere derzeitige Zuflucht, die für 60 Plätze ausgelegt ist, ist seit langem überfüllt, und jeden Tag müssen wir schweren Herzens Menschen abweisen, die um Hilfe bitten, weil wir sie physisch nirgendwo unterbringen können. Deshalb haben wir eine mutige und lebensnotwendige Entscheidung getroffen — mit dem Bau einer neuen, großen und modernen Zuflucht für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen zu beginnen. „Das wird nicht nur ein Gebäude sein, sondern ein echtes Zuhause, in dem Hoffnung und Würde zurückkehren.“ Wie wird die neue Zuflucht aussehen? ✓ Größe: Der neue Komplex wird gleichzeitig 310 Bewohner aufnehmen können. Davon werden 60 Plätze für eine spezialisierte Palliativstation für schwerkranke Menschen vorgesehen, die eine ständige medizinische Betreuung benötigen. ✓ Medizinische Unterstützung: Geplant ist ein medizinischer Bereich mit einer Fläche von 180,93 m², in dem ältere Menschen regelmäßige Untersuchungen durchlaufen und eine vollwertige Behandlung erhalten können. ✓ Komfort und Barrierefreiheit: Ein geräumiger Speisesaal mit einer Fläche von 256,36 m² wird alle Bewohner mit drei Mahlzeiten am Tag versorgen. Jedes Zimmer wird unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse älterer Menschen entworfen, um maximalen Komfort und Privatsphäre zu gewährleisten. ✓ Freizeit und Spiritualität: Auf dem Gelände sind Grünflächen für Erholung und emotionale Regeneration, eine Bibliothek sowie Räume für geistlichen Austausch und psychologische Unterstützung vorgesehen. Was wurde bereits getan? Dank der Unterstützung unserer Partner von „Far Reaching Ministries“ haben wir bereits den ersten und sehr wichtigen Schritt getan — wir haben ein Grundstück im Dorf Welykyj Dalnyk erworben, wo der groß angelegte Bau beginnen wird. Vor uns liegen enorme Herausforderungen: finanzielle, logistische und bauliche. Der Bau eines solchen Komplexes erfordert gewaltige Ressourcen, aber wir glauben, dass wir dieses Projekt gemeinsam bis zum Ende führen können. Wir laden alle herzlich ein, sich am Bau zu beteiligen. Ihre finanzielle Unterstützung, ehrenamtliche Mitarbeit, Baumaterialien oder auch nur ein informativer Repost — all das ist ein unschätzbarer Beitrag. Lassen Sie uns gemeinsam einen Ort bauen, an dem jeder ältere Mensch den Herbst seines Lebens in Wärme, Sicherheit und Gottes Liebe verbringen kann. Beginn des Baus der Zuflucht
Weiterlesen
Zuflucht für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen Jeden Tag kommen zu den Türen der christlichen Mission „Neues Leben“ Menschen, deren Schicksale zerbrochenen Schiffen gleichen, die einen stillen Hafen suchen. Es sind unsere Großmütter und Großväter — Menschen, deren müde Hände unsere Welt aufgebaut haben und nun leer geblieben sind. Die Gesellschaft entscheidet sich oft, ihre Einsamkeit im Alter nicht wahrzunehmen, doch für Gott und für uns ist jede solche Seele von unschätzbarem Wert. Hinter jedem Gesicht in unserer Zuflucht steht eine schmerzhafte Geschichte. Manche wurden Opfer skrupelloser Betrüger und blieben ohne Dach über dem Kopf, manche flohen vor dem Feuer des Krieges und nahmen nur ihre Dokumente und Erinnerungen mit, und manche blieben einfach mit ihrer Krankheit allein, von ihren Angehörigen vergessen. Wir sind überzeugt: Das Alter ist kein Sonnenuntergang im Vergessen, sondern ein goldener Herbst, erwärmt von Würde, Güte und aufrichtigem Gebet. Hier lernen wir, jeder Geschichte zuzuhören und jede Falte als Zeugnis eines gelebten Lebens zu achten. „Unser Ziel ist es nicht nur, Wände und ein Dach zu geben, sondern einem Menschen seinen verlorenen Lebenssinn zurückzugeben. Wir möchten den Staub der Verzweiflung von ihren Herzen wischen — durch geistliche Unterstützung und wahre christliche Liebe, die sie so sehr brauchen.“ Gemeinsam die Zukunft bauen: Ein neues Zuhause für Hunderte von Herzen Leider können die Mauern unserer jetzigen Zuflucht nicht mehr alle aufnehmen, die um Hilfe bitten. Der Bedarf an Barmherzigkeit wächst jeden Tag, deshalb haben wir im Glauben ein großes Werk begonnen — den Bau eines modernen Komplexes im Dorf Welykyj Dalnyk. Es wird nicht einfach nur eine Einrichtung sein, sondern eine wahre Stadt der Hoffnung für 310 Bewohner. Jeder Ziegel dieses zukünftigen Hauses wird mit Blick auf den Menschen gesetzt. Wir gestalten einen Raum, in dem eine ältere Frau im Rollstuhl frei in den Garten fahren kann, um die Blumen zu bewundern, während diejenigen, die ans Bett gebunden sind, professionelle palliative Pflege in hellen, gemütlichen Zimmern erhalten. Es wird ein Ort sein, an dem Einsamkeit verschwindet und Gemeinschaft, gemeinsame Mahlzeiten und das Gefühl einer großen, fürsorglichen Familie ihren Platz einnehmen. Wir glauben, dass wir gemeinsam mit Ihrer Unterstützung nicht nur Mauern bauen werden, sondern eine wahre Festung der Liebe und Geborgenheit für diejenigen, die sie am meisten brauchen. Momente des Lebens und der Hoffnung Unsere Zuflucht ist nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern ein Ort, an dem Menschen wieder Frieden, Fürsorge, Unterstützung und die Wärme menschlicher Nähe finden. Hier ist jeder Tag mit einfachen, aber zutiefst bedeutenden Dingen erfüllt: gemeinsamem Gebet, einem freundlichen Wort, Hilfe für den Nächsten und dem Gefühl, nicht vergessen zu sein. Gerade in solchen Momenten wird Hoffnung geboren — leise, aber echt. Und genau deshalb arbeiten wir weiter, bauen weiter und öffnen unsere Türen für diejenigen, die Liebe und Zuflucht brauchen. Leben in der Zuflucht
Weiterlesen
Mutter-und-Kind-Haus Krieg und häusliche Gewalt zerstören jeden Tag das Leben vieler Familien in der Ukraine. Hunderte Frauen bleiben allein mit ihren Kindern zurück — ohne Zuhause, ohne Lebensgrundlage und ohne Unterstützung. Um ihnen zu helfen, hat die christliche Mission „Neues Leben“ eines ihrer wichtigsten Projekte verwirklicht — das Haus für Mütter, Kinder und Waisen. Dank der Unterstützung der Partnerorganisation Giving Hearts International wurde der Bau abgeschlossen, und am 1. September 2023 nahm das Projekt seine Arbeit auf. Der Komplex ist für die gleichzeitige Unterbringung von 30 Müttern und 70 Kindern ausgelegt. In dieser Zeit ist das Haus bereits zu einem sicheren Zufluchtsort für mehr als 50 Frauen und 80 Kinder geworden, die vor Grausamkeit geflohen sind oder durch den Krieg alles verloren haben. Umfassende Unterstützung für Familien Das Mutter-und-Kind-Haus ist nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern ein ganzes Hilfssystem für Wiederaufbau und Heilung: ✓ Arbeit eines Teams von Fachkräften: Psychologen, Ärzte, Erzieher und Pädagogen helfen dabei, die Traumata der Vergangenheit zu bewältigen und Heilung zu finden. ✓ Kindergarten innerhalb der Einrichtung: Die Kleinen lernen, sind kreativ, spielen und entwickeln sich in einer sicheren Atmosphäre. ✓ Anpassungsprogramme für Frauen: Mütter lernen, für ihre Kinder zu sorgen, den Haushalt zu führen, die Zukunft zu planen und selbstständig zu werden. ✓ Vorbeugung gegen Waisenschaft: Die Mission arbeitet direkt mit Entbindungsstationen zusammen, um Frauen in Krisensituationen zu helfen, ihr Kind nicht aufzugeben, sondern die Familie zu bewahren. Die Ergebnisse sind schon jetzt sichtbar: Kinder beginnen wieder zu lächeln und sich zu entwickeln, und Frauen verändern ihr Leben grundlegend und werden zu fürsorglichen und verantwortungsvollen Müttern. Das Mutter-und-Kind-Haus ist ein heiliger Ort, an dem Kinder ihre Kindheit zurückbekommen und Familien eine Chance auf eine glückliche Zukunft erhalten. Das Team der Mission arbeitet jeden Tag weiter daran, dass es in der Ukraine immer mehr solcher Rettungsorte gibt. Wenn Sie dieses Projekt im Gebet oder finanziell unterstützen möchten, schließen Sie sich der Mission „Neues Leben“ an. Gemeinsam können wir Kindheit bewahren. Leben im Mutter-und-Kind-Haus
Weiterlesen
Zentrum für persönliche Wiederherstellung Wenn Menschen aus dem Gefängnis zurückkehren oder in die Gefangenschaft von Alkohol-, Drogen- oder Spielsucht geraten, bleiben sie oft in einem geschlossenen Kreis alter Umstände stecken. Viele von ihnen sehnen sich ehrlich nach Veränderung, sind aber allein nicht in der Lage, aus diesem zerstörerischen Kreislauf auszubrechen. Mehr als Strafe Leider ist das Strafvollzugssystem oft mehr auf Bestrafung als auf echte Veränderung ausgerichtet. Hinter Gittern durchlaufen Menschen häufig eine „Schule krimineller Erfahrung“, verlieren die letzten Reste des Vertrauens in die Gesellschaft und kehren noch gebrochener in die Freiheit zurück. Genau um solchen Menschen eine echte Chance auf ein neues Leben zu geben, hat die christliche Mission „Neues Leben“ Zentren für persönliche Wiederherstellung gegründet. Programm „Reise in die Freiheit“ Wie arbeitet das Zentrum? Die Grundlage der Rehabilitation ist ein intensiver sechsmonatiger Kurs, der auf tiefe Wiederherstellung, die Neubewertung der Vergangenheit und einen neuen Anfang ausgerichtet ist. ✓ Klare Regeln und Disziplin: Im Zentrum gibt es einen strengen Tagesablauf und feste Regeln. Das hilft, diejenigen auszusondern, die nur einen vorübergehenden Zufluchtsort suchen, und lässt diejenigen bleiben, die wirklich bereit sind, an sich zu arbeiten. ✓ Umfassende Unterstützung: Mit jedem Teilnehmer arbeitet ein Team aus Mentoren, Psychologen und Beratern. Sie helfen nicht nur dabei, die Sucht zu überwinden, sondern auch grundlegende Lebenskompetenzen zu entwickeln, den richtigen Umgang mit Finanzen zu lernen und vertrauensvolle Beziehungen zu nahestehenden Menschen wiederherzustellen. ✓ Berufliche Wiedereingliederung: Das Programm unterstützt dabei, einen neuen Beruf zu erlernen oder den früheren wieder aufzunehmen, und hilft beim weiteren Einstieg in die Arbeitswelt. ✓ Arbeit mit Familien: Da Sucht das gesamte Umfeld betrifft, arbeiten die Fachkräfte des Zentrums aktiv mit den Angehörigen der Teilnehmer, helfen ihnen, Co-Abhängigkeit zu überwinden, und zeigen ihnen, wie sie den Menschen auf dem Weg zur Veränderung richtig unterstützen können. Hauptziel: eine Zone des Vertrauens Schritt für Schritt erweitert sich die Zone des Vertrauens gegenüber den Teilnehmern, und ihnen wird nach und nach mehr Verantwortung für ihr eigenes Leben übertragen. Das Ziel der Zentren für persönliche Wiederherstellung ist nicht nur, das Verhalten vorübergehend zu „verändern“, sondern einen reifen und verantwortungsvollen Menschen zu formen, der nüchtern leben, gesunde Entscheidungen treffen und für seine Familie und die Gesellschaft wirklich nützlich sein kann.
Weiterlesen
HEIZPUNKTE Jedes Jahr mit dem Einbruch der Kälte richtet die christliche Mission „Neues Leben“ mobile Wärmepunkte ein. Für Menschen, die aufgrund schwieriger Lebensumstände auf der Straße gelandet sind, werden diese Zelte nicht nur zu einem vorübergehenden Unterschlupf, sondern zu einem echten Rettungsanker und zu einem Ort, an dem sie Wärme, Unterstützung und Hoffnung auf etwas Besseres finden können. Was bieten die Wärmepunkte? Unter den Bedingungen des winterlichen Frosts ist jedes Zelt mit allem ausgestattet, was für grundlegendes Überleben und ein Mindestmaß an Komfort notwendig ist. Im Inneren erwartet die Menschen: ✓ Wärme und Erholung: Öfen heizen, Tische und Bänke sind aufgestellt, und es gibt bequeme Schlafplätze, an denen sich ein Mensch aufwärmen und ruhig schlafen kann. ✓ Warme Mahlzeiten: Jeden Tag erhalten die Besucher warme Mittagessen und Tee, die ihnen helfen, wieder zu Kräften zu kommen. ✓ Grundversorgung: Die Mission stellt saubere und warme Kleidung sowie Schuhe für diejenigen zur Verfügung, die sie brauchen. ✓ Medizinische Hilfe: Vor Ort kann Erste Hilfe geleistet werden, und bei Bedarf erfolgt eine Überweisung ins Krankenhaus. ✓ Geistliche Unterstützung: Jeden Abend teilen Diener und Pastoren Zeugnisse und das Wort Gottes. Das gibt den Menschen einen Anstoß, über Veränderungen nachzudenken, und viele entscheiden sich, in Zentren für soziale Anpassung zu gehen, um ein neues Leben zu beginnen. Wie und wo funktioniert das? Solche Punkte funktionieren jedes Jahr in Odesa, Kyjiw und Saporischschja. Sie arbeiten rund um die Uhr dank der fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Dienst für Notsituationen der Ukraine und der örtlichen Polizei. Je nach Standort und Wetterbedingungen besuchen täglich zwischen 50 und 300 Menschen einen solchen Punkt. Zusätzlich zu den traditionellen Wärmepunkten für Obdachlose hat die Mission mit Beginn des groß angelegten Krieges einen großen „Punkt der Unbeugsamkeit“ auf dem Kulikowe-Pole-Platz in Odesa eingerichtet. Das riesige Zelt ist für 150 Personen ausgelegt. Einheimische und Binnenvertriebene können sich dort aufwärmen, ihre Telefone aufladen, kostenloses WLAN nutzen, heißen Tee mit Keksen trinken und selbst während der längsten Stromausfälle Sicherheit und Geborgenheit spüren. Eindrucksvolle Statistik aus 12 Jahren Arbeit 115.000 Menschen erhielten lebensnotwendige Unterstützung. 601.310 Portionen warmer Mahlzeiten wurden an Hungrige verteilt. 130.000 Liter heißen Tees wärmten die Durchgefrorenen. 80.236 Menschen wurden fluorographisch untersucht und auf HIV/AIDS getestet. 4.620 Menschen erhielten vor Ort Erste Hilfe, und 1.615 wurden hospitalisiert. 3.412 Menschen wurden inspiriert, ihr Leben zu verändern, und gingen in Zentren der sozialen Rehabilitation, um einen Wiederherstellungskurs zu durchlaufen. Diese Zelte sind nicht nur ein Ort, an dem man sich vor strengem Frost verstecken kann. Für viele werden sie zu einem Ort der Begegnung mit Liebe und zum Beginn eines Weges von Hoffnungslosigkeit hin zur Wiederherstellung. Leben und Dienst an den Wärmepunkten
Weiterlesen
Soziale Kantine „Speise den Hungrigen“ Für manche Menschen ist ein warmes Mittagessen ein gewöhnlicher Teil des Alltags, doch für Hunderte von Menschen, die ohne Zuhause und ohne Mittel zum Leben geblieben sind, ist es ein Luxus. Jeden Tag sind viele ältere Menschen, Obdachlose und vom Krieg Betroffene von Mangelernährung bedroht und haben nicht einmal das Nötigste. Deshalb setzt die christliche Mission „Neues Leben“ seit mehr als 15 Jahren das Wohltätigkeitsprojekt „Speise den Hungrigen“ um, organisiert soziale Kantinen und verteilt täglich warme Mahlzeiten. Für viele werden ein Teller heißer Suppe, ein Stück Brot und ein Glas Kompott zu einer echten Rettung. Mehr als nur Essen Essen auszugeben ist nicht nur ein Weg, den körperlichen Hunger zu stillen, sondern auch ein Ausdruck von Liebe, Menschlichkeit und Aufmerksamkeit gegenüber denen, die die Gesellschaft oft überhaupt nicht wahrnimmt. Jede ausgegebene Portion wird zu einer Einladung zum Gespräch. Die Freiwilligen der Mission sprechen mit den Menschen, hören sich ihren Schmerz, ihre Ängste und ihre Geschichten an. Und sehr oft beginnt genau hier, bei einer Tasse heißen Tees, der Weg eines Menschen zur Veränderung. Der Beginn eines neuen Lebens Das Projekt „Speise den Hungrigen“ sucht nach Menschen, die sich Veränderung wünschen, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Für viele Obdachlose werden kostenlose Mahlzeiten zum ersten Schritt auf dem Weg zur Rettung. ✓ Eine neue Chance: Menschen erfahren von der Möglichkeit, in Zentren für soziale Anpassung zu gehen. ✓ Informationen, die retten: Die Nachricht wird von Mund zu Mund weitergegeben, und diejenigen, die gestern noch in der Dunkelheit litten, finden heute einen Ausweg. ✓ Vollständige Wiederherstellung: Wenn sie in die Zentren kommen, erhalten die Menschen ein Dach über dem Kopf, psychologische und geistliche Hilfe sowie die Fähigkeiten, die für die Rückkehr in ein vollwertiges Leben und in die Arbeitswelt notwendig sind. Hunderte Menschen sind den Weg von Obdachlosigkeit und Hunger bis zur Wiederherstellung gegangen. Einige von ihnen sind heute selbst Freiwillige der Mission geworden und helfen anderen — genauso, wie man einst ihnen geholfen hat. Sie sind ein lebendiges Zeugnis dafür, dass Hoffnung existiert und dass selbst nach den dunkelsten Zeiten eine helle Zukunft möglich ist. Die soziale Kantine erinnert jeden Menschen daran, dass er gesehen, geschätzt und ihm eine Chance auf ein neues Leben gegeben wird. Das Leben der sozialen Kantine
Weiterlesen
Soziale Bäckerei Der Krieg in der Ukraine dauert bereits seit vier Jahren an. In einer Zeit, in der Infrastruktur zerstört wird, es zu Stromausfällen kommt und die Menschen in ständiger Unsicherheit leben, ist es besonders wichtig, Hoffnung und Zuversicht zu schenken. Zu diesem Zweck hat in der Stadt Odesa im Rahmen des Projekts „Teile dein Brot mit den Hungrigen“ die Soziale Bäckerei der Christlichen Mission „Neues Leben“ ihre Arbeit aufgenommen. Hier werden bereits duftendes Brot und verschiedene Backwaren hergestellt. Eine Besonderheit dieser Bäckerei ist, dass sie so ausgestattet ist, dass sie vollständig unabhängig von instabiler Strom- und Gasversorgung arbeiten kann, was unter Kriegsbedingungen von entscheidender Bedeutung ist. Für wen backen wir dieses Brot? Diese Arbeit ist zu einem wirksamen Instrument der Hilfe im Rahmen des Programms „Hilfe zum Überleben. Ukraine“ geworden. Täglich wird frisch gebackenes Brot zur Unterstützung der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen verwendet: Binnenvertriebene, kinderreiche Familien und alleinstehende Einwohner von Odesa. Backwaren werden regelmäßig zur Unterstützung der folgenden wichtigen Initiativen verteilt: ✓ Unterkunft für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen✓ Mutter-Kind-Haus✓ Wärmestellen und „Unzerbrechlichkeits“-Punkte✓ Sozialkantinen für bedürftige Menschen✓ Projekt „Zentrum zur Wiederherstellung der Persönlichkeit“ Tägliche Essensausgabe am Bahnhofsvorplatz Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts „Teile dein Brot mit den Hungrigen“ ist die tägliche soziale Arbeit auf den Straßen der Stadt. Jeden Tag organisieren die Freiwilligen der Mission am Bahnhofsvorplatz in Odesa die Essensausgabe für die Ärmsten, Obdachlosen und alle, die sich in einer schwierigen Lage befinden. In dieser schweren Zeit werden ein Teller warme Speise und frisch gebackenes Brot aus unserer Sozialen Bäckerei für viele Menschen zu einer echten Rettung und zu einem Ausdruck von Liebe. Zusammen mit dem Essen verteilen wir christliche Zeitschriften und Literatur. Für viele werden diese Materialien zu Trost und zu einem geistlichen Wegweiser, der hilft, den Glauben zu finden, innerlich stark zu bleiben und den ersten Schritt zur Veränderung zu machen — zum Beispiel den Weg in ein Rehabilitationszentrum der Mission anzutreten. Dieses Projekt ist ein optimistischer Anfang eines äußerst wichtigen Dienstes, der auf dem tiefen Glauben basiert, dass die Wärme von frischem Brot und die Wärme des menschlichen Herzens heilen können. Wir danken unseren Freunden und internationalen Partnern von Herzen, die in den schwierigsten Zeiten die Zivilbevölkerung der Ukraine nicht allein lassen, neue Möglichkeiten eröffnen und eine helfende Hand reichen. Gemeinsam — zum Sieg! Das Leben der Sozialen Bäckerei
Weiterlesen
Hilfe zum Überleben Laut internationalen Studien leben mehr als 8,8 Millionen Ukrainer (etwa 25–30 % der Bevölkerung) unterhalb der Armutsgrenze. Diese Zahl wächst weiter und könnte bis zum Jahresende 14 Millionen erreichen. Hinter jeder Zahl stehen Schmerz, Unsicherheit und das Bedürfnis, nicht allein gelassen zu werden. Deshalb existiert das humanitäre Projekt „Hilfe zum Überleben“. Es handelt sich um ein Netzwerk von Sammel- und Ausgabestellen für humanitäre Hilfe, das dank der Großzügigkeit gewöhnlicher Menschen funktioniert. Was für den einen überflüssig ist, kann für einen anderen lebenswichtig sein. Menschen in Not können jederzeit zu diesen Stellen kommen, Kleidung, Schuhe und grundlegende Dinge erhalten. Darüber hinaus bereiten die Freiwilligen täglich Hilfslieferungen für Waisenhäuser, Krankenhäuser und Rehabilitationszentren vor. Das Wichtigste ist jedoch die Fürsorge. Hier wird jeder Mensch gehört, unterstützt und durch schwere Zeiten begleitet.„Hilfe zum Überleben“ in Indien Seit 2019 hilft die Mission Menschen in Indien – einem Land mit großen sozialen Unterschieden. Millionen Menschen leben in extremer Armut ohne Zugang zu Bildung oder Arbeit. Auch sauberes Trinkwasser ist ein großes Problem – Millionen leiden an Krankheiten durch verunreinigtes Wasser. Freiwillige bringen sauberes Wasser, Kleidung und Hilfe und geben den Menschen Hoffnung. Fotogalerie
Weiterlesen
Zurück zu allen Projekten