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Historischer Moment - humanitäre Hilfe nach Kuba schicken

Mit dem Ausbruch des Krieges 2014 sank der Lebensstandard der Ukrainer, es gab viel Leid und viele Menschen sind bedürftig geworden. 

In dieser für alle schwierigen Zeit wurde dann das Projekt "Hilfe für's Überleben" gegründet, um der armen Bevölkerung der Ukraine zu helfen und mit allem Notwendigen zu versorgen. Im Rahmen dieses Projekts wurde zunächst eine Sammel- und Verteilungsstelle für humanitäre Hilfe in Odessa eröffnet. Unser Team begann damit zu werben, dass es eine Sammelstelle gibt, bei der man nicht mehr benötigte Sachen (aber noch im  gutem Zustand) abgeben kann. Und es hat funktioniert - es kam einiges an Lebensmitteln, Möbel, Sachen zusammen. Nach und nach wurden in verschiedenen Städten neue Sammelstellen eröffnet, die immer mehr Regionen im Land abdeckten: von 2014 bis 2018 waren es landesweit 27 Stellen. In nur vier Jahren sammelte man etwa 1.080 Tonnen humanitäre Hilfe, im Jahr 2021 lag diese Zahl schon bei über 1.500 Tonnen.

Als das Team die Arbeit der Punkte und ihre Wirksamkeit bewertet hat, ist es zum Schluss gekommen, dass unser Land alle Möglichkeiten hat, die Grenzen zu erweitern, um Ländern zu helfen, in denen die Situation schlimmer ist und ein noch größerer Bedarf an lebensnotwendigen Artikeln besteht. In der Apostelgeschichte 20:35 steht geschrieben: 'Geben ist seliger als nehmen'. Das Gesetz von Saat und Ernte gilt überall: was wir säen, ernten wir. Viele Länder schicken humanitäre Hilfe in andere Staaten und diese Praxis dachten wir zu übernehmen. Mit der Zeit haben sich Möglichkeiten ergeben, um unseren Plan in die Realität umzusetzen - u.a. segnete uns Gott mit einem Halle, in der wir humanitäre Hilfe von unseren Freunden und Partnern in Deutschland zu sammeln und lagern konnten. Danach haben wir mit intensiven Vorbereitungen für den Versand der Ladung begonnen. Dabei hatten wir diverse Schwierigkeiten mit den Zollpapieren, da es seit dreißig Jahren Unabhängigkeit der Ukraine keine einzige Sendung von humanitärer Fracht ins Ausland gab, oft wurde unser Fall mit grosser Verwunderung behandelt. Es gab viele Fallstricke - mit jeder neuen Prüfung sahen wir uns neuen Schwierigkeiten gegenüber, aber nur mit Gottes Hilfe konnten wir die Sache dann doch noch abschließen.

Am 04. Oktober 2021 hat unser Team ein Container geladen, der jetzt im Hafen von Odessa auf die Kuba-Verschiffung wartet. Wir hoffen, dass unsere Erfahrung den anderen Menschen als Beispiel dient und in ihnen den Wunsch weckt, anderen zu helfen, damit durch dieser Werk immer mehr Menschen den Herrn erkennen.

AutorАлександр Ваофери